Vollversammlung der AGJD 2021

​GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN

Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste tagte digital

Die 20 Jugenddienste, die als Fachstellen zur Förderung der Jugendarbeit in nahezu allen Gemeinden Südtirols präsent sind, fanden sich am 15.04.2021 zur Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) zusammen. Diese wurde in digitaler Form abgehalten. Gemeinsam mit den Vorsitzenden der Jugenddienste wurde ein Blick auf das vergangene Jahr geworfen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Jugenddienste und für die jungen Menschen. Gleichzeitig wurde auch der Blick auf die Zukunft gerichtet (Jugenddienste 2030).
 
„Die Pandemie begleitet uns noch immer: es ist nach wie vor die Motivation gegeben, immer wieder neue Wege zu finden, weiter zu gehen und junge Menschen so gut wie möglich zu begleiten. Zu Beginn der Pandemie war die Technik ein gutes Hilfsmittel, um mit Jugendlichen in Kontakt zu treten, dauerhaft kann so jedoch keine Begleitung über den Bildschirm gelingen. Und es ist gut, dass sich hier nun einiges ändern wird.“, eröffnete Sonja Plank, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD), die Vollversammlung. Sonja Plank hat ihr Amt als Vorsitzende der AGJD kurz vor Beginn der Pandemie 2020 angetreten und hat gemeinsam mit dem Vorstand die AGJD durch das stürmische Gewässer der letzten Zeit geführt. Neben Sonja Plank sitzen Heidi Gamper, Helmut Baldo, Tobias Erschbamer und Shenoy Maniyachery Varghese im Vorstand der AGJD, dem Zusammenschluss der 20 Jugenddienste.
 
2020 geprägt von digitaler Nähe und sozialer Distanz

Umdenken, Zusammenhalt, digitale Nähe und soziale Distanz, Auf und Abs, neue Wege, Flexibilität, Kreativität, Inspiration, Phantasie, Verantwortung für junge Menschen, Dasein, Zuversicht, Digitalisierung, Vernetzung und Spontanität prägten das Jahr 2020 der Jugenddienste, so die Rückmeldungen der Vorsitzenden der Jugenddienste in der Vollversammlung. Jedoch war es den Mitarbeiter*innen der Jugenddienste, quer durch alle Arbeitsbereiche, trotz erschwerten Bedingungen ein Bedürfnis, für junge Menschen da zu sein, sich an ihren Bedürfnissen zu orientieren und durch (digitale) Angebote jungen Menschen Halt und ein wenig „Normalität“ zu geben. Die AGJD wiederum unterstützte verstärkt die Leistungsfähigkeit und die Eigenständigkeit der Jugenddienste vor Ort, aber auch auf politischer Ebene, so dass diese junge Menschen zur Entfaltung und Selbstverwirklichung und aktiven Mitgestaltung der demokratischen Gesellschaft befähigen können, gerade in dieser herausfordernden Zeit. Für dieses Engagement in einer kräftezehrenden Zeit bedankten sich die beiden Gäste der Vollversammlung Helga Baumgartner (Amt für Jugendarbeit) und Carla Pedevilla (Sorvisc por la jonëza), sei es bei den Jugenddiensten für ihre Arbeit auf lokaler Ebene wie bei der AGJD auf Landeseben.
 
Wie können wir gemeinsam Zukunft gestalten?

Die Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen sind ein hoffnungsvolles und wichtiges Signal, das bunte Tätigkeitsfeld der Jugenddienste wird verantwortungsvoll und mit entsprechenden Vorgaben für Gesundheitsschutz umgesetzt werden. Dennoch gilt es nun noch intensiver den Blick auf junge Menschen zu richten. Auch im politischen Diskurs müssen junge Menschen und deren Belange verstärkt wahrgenommen werden, es muss ihnen zugehört werden und sie müssen beteiligt werden. Um dazu beizutragen, plant die AGJD ein Projekt bei dem Anliegen, Sichtweisen und Themen von jungen Menschen in kreativer Art und Weise auszudrücken. Darüber hinaus möchten die Jugenddienste auch den Blick für die Zukunft schärfen und sich mit Fragen wie „Was brauchen junge Menschen 2030? Und welchen Beitrag können wir als Jugenddienste hier leisten?“ auseinandersetzen. „Junge Menschen sind besonders von den rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen betroffen. Es geht nun darum, gemeinsam nachhaltige und zukunftsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, sodass junge Menschen gesellschaftspolitischen Herausforderungen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden bestmöglich begegnen können. Daran werden wir dieses Jahr weiterbauen.“, so Sonja Plank abschließend.
 

Pressespiegel 2021

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