Warum ein Schutzkonzept wichtig ist – Jugendarbeit macht sich auf den Weg
Ein Schutzkonzept ist ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Jugendarbeit. Es schützt Kinder und Jugendliche vor Grenzverletzungen, Übergriffen und Machtmissbrauch und schafft gleichzeitig Sicherheit für Ehrenamtliche und Fachkräfte. Ein gutes Schutzkonzept bedeutet vor allem:
hinschauen, Verantwortung übernehmen, sensibilisieren und gemeinsam handeln.
Da Jugendarbeit von Nähe, Vertrauen und Beziehung lebt, braucht es klare Haltungen, verbindliche Regeln und einen bewussten Umgang mit möglichen Risiken. Vieles passiert in der Praxis bereits – nun möchten wir
gemeinsam noch einen Schritt weitergehen, bestehende Maßnahmen bündeln und gezielt weiterentwickeln. Dies verstehen wir als wichtigen
Qualitätsschritt für die Jugendarbeit.
Ein Schutzkonzept ist dabei kein starres Dokument, sondern ein
lebendiger Prozess, der Austausch, Reflexion und kontinuierliche Weiterentwicklung erfordert.
Um diesen Prozess zu unterstützen, findet am
23. Februar 2026 um 10.30 Uhr ein kurzes
Online-Informationstreffen statt. Die Vorankündigung wurde bereits vom Amt für Jugendarbeit verschickt. Vielen von euch sind bereits am Thema dran, wer sich sonst noch vorab mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir die Unterlagen der
BOJA. Sie bieten praxisnahe Hilfestellungen, Orientierung und konkrete Materialien.
Ein Schutzkonzept bedeutet auch: Die Jugendarbeit macht sich
gemeinsam auf den Weg, während jede Einrichtung ihre unterschiedlichen Tätigkeitsfelder und spezifischen Anforderungen
eigenständig beleuchtet. Gemeinsam mit verschiedenen Partner:innen – insbesondere netz| Offene Jugendarbeit – begleiten und unterstützen wir diesen Prozess bestmöglich. Gleichzeitig bleibt es Aufgabe jeder einzelnen Einrichtung, sich selbstständig auf den Weg zu machen, Bewusstsein zu schärfen und eine klare Haltung zu entwickeln.
Bitte merkt euch den Termin für das Online-Informationstreffen am 23. Februar bereits vor. Weitere Informationen folgen.
Auch können wir gerne die
Fortbildung im Jukas empfehlen zum T
hema "Hinsehen. Ansprechen. Handeln. Prävention sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit jungen Menschen" mit Maria Reiterer (Forum Prävention).
Bei Fragen oder Anliegen meldet euch gerne unter
verena@jugenddienst.it.