​05.05. - 29.09.2021

Online-Seminar: Grundlehrgang „Neue Autorität“

Einführung in Konzept und Coaching nach Haim Omer

Ziel und Inhalt:
Pädagogische und soziale Fachkräfte, Psycholog/innen und Eltern sind immer wieder mit ungewöhnlichen, destruktiven und gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert, was sie oft mit Ohnmacht und Ratlosigkeit zurücklässt. Dies kann zu andauernden (eskalierenden) Machtkämpfen oder zum Rückzug der Erwachsenen führen.
Prof. Dr. Haim Omer (Tel Aviv) befasst sich mit seinem Team seit Jahren mit der Frage, wie sich Denken und Handeln des Gewaltfreien Widerstandes (Mahatma Gandhi, Martin Luther King) in erzieherisches Handeln und in die Beratungsarbeit integrieren lässt. Er prägte in diesem Zusammenhang den Begriff "Neue Autorität" (Gewaltfreier Widerstand), um ein verändertes Selbstverständnis von Autorität zu skizzieren, das sich nicht auf Macht und Durchsetzung gründet, sondern auf Beziehung, Verbundenheit und Kooperation. Mit der Haltung und den Interventionen der „Neuen Autorität“ machen pädagogische und soziale Fachkräfte, Psycholog/innen und Eltern die Erfahrung, dass sie die eigenen Kompetenzen erweitern und Entscheidungssicherheit zurückgewinnen.
Das Konzept der „Neuen Autorität“ wurde mittlerweile in vielen Ländern Europas und darüber hinaus weiterentwickelt. Dadurch entstanden neue Anwendungsbereiche wie bspw. in Schulen, der Jugendarbeit, Personalführung etc.
 
Im zweiteiligen Grundlehrgang werden die Begrifflichkeit der "Neuen Autorität" erläutert sowie die Methoden (Handlungsebenen) und Grundhaltungen erfahrbar gemacht, das Coaching beschrieben und die Anwendung in den jeweiligen Arbeitsbereichen diskutiert und eingeübt.
Nach diesem Grundkurs wird ein weiterführender Aufbaulehrgang angeboten.

1. Modul:
Geschichte und Haltung hinter der „Neuen Autorität“ sowie die Handlungsebenen Präsenz und Beziehung, Selbstkontrolle, Differenzierung zwischen Verhalten und Person, Verzögerung und Beharrlichkeit.

Zeiten:
Mittwoch, 5. Mai 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 6. Mai 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Freitag, 7. Mai 21, 9.00 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr
 

2. Modul:
Auseinandersetzung mit den Handlungsebenen Wiedergutmachung, Unterstützung und Netzwerk, Transparenz und Öffentlichkeit, Protest und Widerstand.
 
Zeiten:
Montag, 27. September 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Dienstag, 28. September 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Mittwoch, 29. September 21, 9.00 – 12.00 und 13.00– 15.00 Uhr
 
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugend-, Sozial- und Familienarbeit, der Beratung und Betreuung: Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit, Sozialpädagog/innen, Sozialassistent/innen, Erzieher/innen, Psycholog/innen, Mitarbeiter/innen in Familienberatungsstellen, Schulsozialarbeiter/innen, Lehrpersonen, Eltern, Pflegeeltern und andere Interessierte

Orte:
Jugendhaus Kassianeum, Brunogasse 2, Brixen
IARTS, Crispistraße 15/A, Bozen

Teilnehmerzahl:
10 – 24

1. Modul:
Mittwoch, 5. Mai 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 6. Mai 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Freitag, 7. Mai 21, 9.00 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr

Jugendhaus Kassianeum, Brunogasse 2, Brixen

Geschichte und Haltung hinter der „Neuen Autorität“ sowie die Handlungsebenen Präsenz und Beziehung, Selbstkontrolle, Differenzierung zwischen Verhalten und Person, Verzögerung und Beharrlichkeit.

2. Modul:
Montag, 27. September 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Dienstag, 28. September 21, 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr
Mittwoch, 29. September 21, 9.00 – 12.00 und 13.00– 15.00 Uhr

IARTS, Crispistraße 15/A, Bozen

Auseinandersetzung mit den Handlungsebenen Wiedergutmachung, Unterstützung und Netzwerk, Transparenz und Öffentlichkeit, Protest und Widerstand.

Dauer:
2 Module zu je 3 Tagen, insgesamt 6 Tage bzw. 40 Stunden

Beitrag:
1.350,00 Euro, zahlbar in 2 Raten
1. Rate von 700,00 Euro innerhalb 21. April 21
2. Rate von 650,00 Euro innerhalb 30. August 21

Leitung:
Angela Eberding, Nuenen (NL). Mitarbeiterin bei PINA (Praxis und Innovation – Neue Autorität in Vorarlberg). Diplompädagogin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin (SG), Systemischer Elterncoach (IFW), Systemische Traumapädagogin
Martin Fellacher, Feldkirch. MA DSA, Leiter PINA (Praxis und Innovation – Neue Autorität in Vorarlberg). Langjährige Erfahrung als Sozialarbeiter und Führungskraft im Kontext von Interkulturalität, Sucht, Gesundheit, Männerarbeit, Familie und Jugend. Trainer, Vortragender und Seminarleiter, Erwachsenenbildner, Personal- und Kompetenzentwickler

Veranstalter:
Jugendhaus Kassianeum in Kooperation mit IARTS - Systemisches Institut für Forschung und Therapie
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Anmeldeschluss:
Mittwoch, 21. April 21

Informationen:
Jukas Brixen
 
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