Klarmachen zum Entern!

Als die Ministranten aus Terlan in den Zug einsteigen, werden sie von den Minis aus Siebeneich bereits erwartet. In Vilpian/Nals und Gargazon steigen noch die Messdiener dieser Pfarreien in die Bahn ein. Insgesamt sind es schließlich 57 Ministranten, Minileiter und Begleiter, die in Naturns aus der bunten Vinschgerbahn aussteigen und sich zu Fuß auf den Weg ins Erlebnisbad machen.


Eingeladen zum Schwimmen haben die Pfarreien, organisiert wurde der nasse Ausflug vom Jugenddienst Mittleres Etschtal. Die Ministranten leisten einen wichtigen Dienst in ihren Pfarrgemeinden. Sie stehen bei Gottesdiensten neben dem Priester im Mittelpunkt der Pfarrgemeinde. Dabei lernen sie öffentlich aufzutreten, Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusst zu agieren. Der Schwimmtag ist ein kleines Dankeschön an sie.
Bald ist das Bad erreicht, aber noch geht’s nicht ins Wasser. Erst das große Gruppenfoto, dann die Schwimmregeln und Evi vom Jugenddienst regelt noch das letzte Organisatorische an der Kassa. Aber jetzt endlich wird das Erlebnisbad geentert! Ab geht’s auf die Wasserrutsche, in die Whirlpools und schließlich in die  große „Waschmaschine“, den Strudel. Zwei Stunden sind nun Zeit zum Toben im Wasser. Dann ist Halbzeit, eine Stunde Mittagspause. Brote, Patatine, Kekse, Obst und Säfte werden ausgepackt. Einige bestellen sich auch Pommes oder Pizza in der Bar. „Wann können wir endlich wieder ins Wasser?“ fragen schon bald die ersten. Aber die Pause wird eingehalten! Schließlich gilt noch immer, dass man nicht mit vollem Magen ins Wasser soll. Dann geht’s erneut in die Fluten. Leider können nicht alle bis zum Ende bleiben, denn sogar Kinder haben heutzutage, nicht nur an den Wochentagen, echte Terminprobleme… Alle anderen haben Hetz bis zum Schluss. Bei der Wasserballschlacht Minis gegen Betreuer steigt die Wassertemperatur spürbar an, der Spaß auch nochmal. Gegen drei geht’s dann raus aus dem Wasser. Trockenlegen, zusammenpacken, nichts liegenlassen. Lokale Klimaerwärmung in der Garderobe, hier laufen jetzt die Haartrockner heiß. Die letzten Tropfen trocknet der Vinschgerwind auf dem Weg zum Bahnhof. Im Zug ist viel Platz und auch das Umsteigen in Meran klappt wie schon bei der Hinfahrt ohne Probleme. Kurz vor den jeweiligen Bahnhöfen verabschieden sich die Gruppen voneinander. Es war ein spritziger Tag und bald sind alle gesund und müde (nicht munter) zurück daheim. Im Sommer ist es normal, fast jeden Tag ins Schwimmbad zu gehen. Ein Schwimmtag in einer der anderen Jahreszeiten ist aber irgendwie immer noch etwas ganz Besonderes.
 
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