Auch die Jugendarbeit musste innerhalb kürzester Zeit auf Krisenmodus umschalten. Schwerpunt waren plötzlich zunächst Prävention und Aufklärung, danach wurden und werden weitere Initiativen gestartet. Über 250 Jugendliche werden in den Jugendtreff-WhatsApp-Gruppen des Jugenddienstes persönlich informiert, über 330 Follower auf dem Instagram-Kanal jme_jugenddienst.
 
Mit den Schulschließungen zu Beginn der Corona-Krise wurden sofort auch die  sechs Jugendtreffs geschlossen, was zuerst einige negative Reaktionen mit sich brachte, dann aber auf Verständnis stieß.  Danach überschlugen sich die Ereignisse, Regelungen und Anordnungen. Nun war es wichtig, die Jugendlichen genau, seriös und altersgerecht über Maßnahmen und die jeweils aktuell gültigen Verhaltensregeln zu informieren und sie vor allem dafür zu sensibilisieren. Nach dem Inkrafttreten der „Ausgangssperre“ folgten Appelle, sich an diese Regel zu halten, auf Egoismus zu verzichten und bei den Jugendlichen um Verständnis zu werben, sich auf (leider) unbestimmte Zeit einzuschränken. Die Allermeisten hielten sich von Anfang an an diesen „Ehrenkodex“. Von nun an folgten und folgen Tipps zur Freizeitgestaltung, positive Bilder und Gedanken, seriöse, jugendgerechte Infos mit Aufklärung zur Corona-Vorsorge und verschiedene Online-Angebote. Auch die kirchliche Jugendarbeit stand und steht nicht still. Die digitale Aktion „Ostern mal anders“ und die Online-Andachten von Südtirols Katholischer Jugend wurden und werden unterstützt und von Jugendlichen und Erwachsenen angenommen.
Auf Facebook wurden die Eltern über verschiedene Angebote wie Konfliktlösungen im „neuen Alltag“, Freizeitmöglichkeiten und unseren Dienst für die Jugendlichen informiert. Inzwischen wurden die staatlichen Maßnahmen etwas gelockert, dennoch ist von allen (Jung und Alt!) weiterhin Disziplin, Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein gefordert.
Besonders wichtig ist den Jugendarbeitern in dieser für uns alle schwierigen Zeit, den „persönlichen“ Kontakt mit den Jugendlichen zu halten, besonders in Gesprächen. Viele Telefonate wurden und werden in diesen Wochen geführt. Manche Gespräche dauern eine halbe Stunde, andere nur wenige Minuten, ganz verschieden. Auch dieses Angebot und dessen Annahme ist, wie schon zuvor in der Jugendarbeit, freiwillig, ohne Zwang. Mehr zur Jugendarbeit in Zeiten von Corona auf unseren digitalen Kanälen. Wir wünschen Durchhaltevermögen, besonders den Jugendlichen jederzeit ein gutes Handynetz, um untereinander in Kontakt zu bleiben, besonders aber allen Gesundheit!

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