​Halbzeitpfiff im Jugenddienst Brixen

Das Arbeitsjahr des Jugenddienst Brixen reicht nicht nur von Januar bis Dezember. Aktionen und Programmpunkte müssen bereits im Herbst feststehen, damit die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter ihre Pläne daran anpassen können. Zugleich hat es sich gezeigt, dass die Zielgruppe “Jugend” doch sehr spontan und flexibel ist und manch später Termin mehr Anklang findet. All das zeigt sich im Jahresrückblick. Weil dieser am Ende des Jahres aber oft zu überfüllt dargestellt wird, wollen wir nach sechs Monaten bereits Bilanz ziehen.
 
Der Januar war für den Jugenddienst Brixen heuer eine wichtige Orientierungszeit. Es galt die Gespräche mit den Gemeinden zu suchen, um gemeinsame Schritte zu setzen, sodass eine ordentliche Finanzierung, die Tätigkeit auf sichere Beine stellt. Zugleich waren die beiden Jugendreferenten Mike und Julian seit Jahresanfang in verschiedenen Arbeitskreisen und Projektgruppen mit dabei, welche ihr Wissen und Können über die Gemeindegrenzen hinaus teilen. In Vahrn trafen sich die Mittelschülerinnen und Mittelschüler mittwochs zum Lernen und dann zu gemeinsamen Ausflügen und Aktionen.
 
Der zweite Monat war besonders stark von den Einschränkungen geprägt. Jugendräume wurden geschlossen, Treffen nicht erlaubt. In Vahrn war unser Mitarbeiter daher mobil unterwegs und begleitete die Jugendlichen auf dem Skatepark oder dem Fußballplatz. Religiöse Fastenimpulse wurde gemeinsam mit der Cusanus-Akademie und Jugendlichen zum Anhören aufgenommen. Unter der Rubrik “junggedacht” gab es wöchentliche Kurzgespräche zu Glaubensvorstellungen und anderen ethischen Gedanken. Mit dabei waren Jugendliche aus Aicha, Albeins, Brixen, Milland, Neustift und Tils. Ebenso war der Jugenddienst Brixen wieder ein wichtiger Teil der Gruppe #kirchemalanders, die diözesanweit digitale, religiöse Angebote für Jugendliche geschaffen hat.
 
Im März nutzten wir die Kirchenräume, um die Ortsgruppen wieder zu beleben. Für die jüngere Zielgruppe gab es einen “Lebendigen Gottesdienst”, bei welchem Gemeinschaft ganz bunt und vielschichtig erlebt werden konnte. In St. Andrä, Albeins, Schalders, Neustift und Tils wurde dieses Angebot angenommen. Für die älteren Jugendlichen gab es den “Theo-Talk”, bei welchem über Gott und die Welt diskutiert wurde. Diesen durften wir in Albeins, Neustift und Vahrn abhalten. Der Jugendraum Vahrn gestaltete in diesem warmen Monat Palettenmöbel für den Skaterplatz her und in der Pfarrei Milland gab es Mithilfe bei einer Soundandacht und einem Kreuzweg. Die dritte Ausgabe von “#wtf!? - #what the faith” wurde im März mit fast 20 Jugendlichen digital abgehalten.
 
Mit dem Frühlingsbeginn kamen auch die ersten Lockerungen und die Möglichkeiten wuchsen. So wurde im Jugendhort Brixen ein Mädchenworkshop angeboten, bei welchem mit der Hola-Hoop-Künstlerin Evelyn Fink gebastelt, geübt und nachgedacht werden konnte. Der Jugenddienst Unteres Eisacktal wurde bei seinen Orientierungstagen in der Mittelschule unterstützt. Auch wurde die Jugenduni fleißig beworben und bis ins letzte Detail geplant, welche dann aber leider abgesagt und auf September verschoben werden musste. Bei der Vollversammlung des Jugenddienst Brixen konnten viele interessierte Gesichter via Zoom begrüßt werden, um gemeinsam an der Zukunft des Vereins zu arbeiten.
 
Der Mai ließ die ehrenamtlichen Gruppen endlich wieder durchstarten. Dafür wurden verschiedene Gruppenstunden geplant und vorbereitet, welche in Lüsen und Tschötsch sehr gerne angenommen wurden. Auch durften wir die Pfarrei Lüsen beim “Diözesanen Jugendtag” unterstützen, während ab Mai die Proben für das Jugendtheater der SKJ Lüsen starteten, welches im September seine Premiere feiern wird. In Vahrn gab es einen Filmworskhop mit dem Jugendlichen Hannes Engl, bei welchem gedreht, geschnitten und viel gelernt wurde. Der Jugenddienst Brixen war Teil der Arbeitsgruppe “Junge Menschen im Pfarrgemeinderat” und gestaltete bei der Langen Nacht der Kirchen in Milland drei Basuteine mit.
 
Der letzte Monat in der ersten Jahreshälfte hatte noch ordentlich zu bieten. In Vahrn gab es einen Skaterkurs, welchen Jugendliche aus dem Jugendraum leiteten. In Brixen waren und sind die Mitarbeiter gemeinsam mit dem Jugendzentrum Kass und dem “centro connection” Fädenziehende im Hofburggarten, welcher im Sommer für Jugendliche ein offener Jugendtreff ist. In St. Cyrill bei Tils gab es das Jugendfestival “CyrillChill” zum vierten Mal und in der Pfarrei Brixen leitete der Jugendreferent mit Jugendlichen das Stadtgebet. Zwei Mal wurde wie schon im Mai das “Mobile Frühstück” abgehalten. Dabei erhalten Jugendliche auf dem Schulweg ein gesundes, kostenloses Frühstück. Die Minis von Brixen wurden von Julian bei ihrem Jahresrückblick begleitet. Dies daher, weil der Jugenddienst in diesem Arbeitsjahr die Minigruppe begleitet, indem er aus der Außenperspektive Abläufe beobachtet und mögliche Änderungen vorschlägt. Ein großes Highlight war das Kreativwochenende zum “Osterdings 2022”, ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche, welches noch in Kinderschuhen steht, aber gemeinsam mit Veren Dariz, Erich Meraner und hannes Rechenmacher eine Besonderheit im nächsten Jahr sein wird.
 
Aus dieser Auflistung fallen die vielen Sitzungen, Besprechungen, Telefonate, Pressearbeiten und schnellen Hilfen bei Ideenanfragen oder Inputhilfen weg. Die beiden Mitarbeiter im Jugenddienst sind dabei nämlich immer zur Stelle. Natürlich gilt es wieder zu unterstreichen: Helfen können sie nur dort, wo auch um Hilfe angefragt wird. So hoffen wir auf ein weiteres spannendes Jahr mit vielen Momenten mit und für euch!
 
 
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