Halb-Jahresrückblick: ​Anders, aber doch genau richtig!

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Nach einer Zwischenbilanz im April, also der Halbzeit im Jugenddienst-Jahr, folgt jetzt ein Rückblick auf die vergangenen Monate, die verstrichen sind. Es muss nicht daran erinnert werden, dass im Jahr 2020 viel Geplantes nicht stattfand, aber dennoch kann voller Stolz auf eine gut ausgelastete Arbeitsleistung geblickt werden. Besonders die vielen neuen Ideen, welche umgesetzt wurden, bringen Freude hervor.

Im Mai hat sich der Jugenddienst Brixen in der neuen Arbeitsgruppe #kirchemalanders eingebracht, welche kirchliche Jugendorganisationen zusammen mit dem Amt für Ehe und Familie aus der Aktion #osternmalanders weiterentwickelt haben. Zudem lud er zu vier Treffen in Lüsen ein. Jugendpicknick wurden die Nachmittage getauft, bei welchen zwei Gruppen einige Stunden mit Spielen, Gesprächen und etwas zum Essen verbrachten.

Mit den warmen Sommermonaten waren zwar auch wieder Lockerungen in der Ausübungen der Tätigkeiten möglich, jedoch mussten größere Veranstaltungen, wie das Fußballturnier im Schülerheim Neustift oder das Festival „CyrillChill“ abgesagt werden. Daher tüftelten die Mitarbeitenden zusammen mit den Ehrenamtlichen im Jugenddienst an Alternativen. Das Festival konnte so online stattfinden. Rund 9 Musikgruppen, Sängerinnen und Sänger oder Chöre schickten ihre Videos, wobei zwei der Musizierenden Michael Aster und Lukas Augscheller das Konzert live abspielten. Dazwischen gab es besinnliche Momente durch zwei Autorinnen der Gruppe „Die Glühbirnen“, sowie spirituelle Inputs.

Mit dem Ende der Schule bot sich der Jugendhort mit seinem großen Garten für die Grundschule Goller zum gemütlichen Jahresabschluss an. Diese unterstütze der Jugenddienst auch in einem Video zum Schulschluss, bei welchem rund 200 Schülerinnen und Schüler Bilder malten und damit Wünsche verschickten. Mit der SKJ Lüsen wanderte man auf den Peitler Kofel zum Sonnenaufgang, um aufzuzeigen, dass in der Gemeinschaft auch im Kleinen vieles möglich wird; während der Jugendreferent in Vahrn eine Unterführung mit Graffiti in eine Augenweide verwandelte.

Trotz der abgesagten Kinderakademie in Zusammenarbeit mit der Cusanus-Akademie, war der Sommer gefüllt mit Aktionen und Unterstützungshilfen. 18 Gruppen kamen in den Jugendhort zur kurzfristig geplanten und an die Sicherheitsmaßnahmen angepassten Sommerwerkstatt. Auf drei Stockwerken konnten die Gruppen für drei Stunden drei Themenwelten durchleben: Rätsel, Glaube oder Kreativität war gefragt. Fast 100 Kinder bastelten, philosophierten und spielten. Dies ist der idealen Lage des Jugendhorts zu verdanken. So auch die anderen Aktionen wie die beiden FuiorRatscher oder die BibelPizza. Beim einen konnte mit jungen Denkerinnen und Denkern geratscht werden, beim anderen wurde zu einer Stockpizza über die Bibel nachgesinnt. In Vahrn gab es im Juli einen Hula-Hoop-Workshop, an welchem elf Mädels begeistert teilnahmen. Auch der Skatekurs fand großen Anklang und lässt dadurch im neuen Jahr schon mit einer Wiederholung aufwarten. Unterstützt wurden besonders die Minis Brixen und die Jungschargruppe Tschötsch bei ihren Sommerwochen. Der Minisommer Brixen wurde mit dem Jugenddienst Brixen geplant und teilweise auch durchgeführt und fand im Jugendhort statt. Der Jungscharsommer Tschötsch holte sich einen Jugendreferenten und seine vier Young-Action Mitarbeiter zur Mithilfe im Klettergarten und an einem Spielnachmittag. Auch zwei Sommerkinos in St. Andrä konnten mithilfe des Jugenddienstes organisiert werden.

Im August wurde im Riggertal Müll gesammelt, die Minis Albeins konnten sich zu zwei Spielevormittagen treffen und die Jungschar Raas wurde bei ihrem Picknick besucht. Bei all diesen Aktionen unterstützte der Jugenddienst Brixen auch viel durch Informationen, also Aufklärung darüber, was derzeit erlaubt und noch wichtiger, was auch alles noch möglich ist. Highlight im August stellte sicher die „AusZeit“ dar. Zum dritten Mal schon lud der Jugenddienst mit dem Jugenddienst Unterland und Unteres Eisacktal Jugendliche zu einer spirituellen Woche ein. Sonst wurde immer zu einem Wallfahrtsort hin gepilgert, heuer aber ging es in die Berge im Passeiertal. 17 Jugendliche verbrachten dort gemeinsame Tage mit Besinnungen, Gipfelbesteigungen und oft kurzen Nächten. Aber auf jeden Fall mit der Möglichkeit Abstand zu nehmen, Kraft zu tanken, um dann wieder neu in den Alltag starten zu können.

Mit dem Schulstart begann in Vahrn ein neues Projekt, der „Mittelschul-Mittwoch“. Dabei werden Mittelschülerinnen und Mittelschüler am Nachmittag zum gemeinsamen Lernen eingeladen und anschließend stehen verschiedene Spiele oder Sportarten auf dem Programm. Speziell für diese Zielgruppe gibt es an einigen Wochenenden auch Ausflüge, so eine Fahrt mit dem Mountaincart auf der Plose. Nach der Vollversammlung und der Wahl des neuen Vorstandes gab es auch noch sieben Besuche in der Mittelschule M. Pacher in den ersten Klassen. Dabei stand das Projekt „Gesundes Klassenklima“ auf dem Programm.

Schließlich kam der Oktober und damit schon wieder erste Einschränkungen. Gruppen mussten kleiner gehalten, die Regeln verschärft eingehalten werden. Nichtsdestotrotz wurden die Jungschar- und Jugendgruppen in Lüsen und Milland beim Start des Arbeitsjahres tatkräftig unterstützt. Aushilfe bei Stunden, Planung vom Jahresprogramm oder erste große Aktionen. Dies nutzen auch die KJS Tschötsch und die Minis Brixen. Für die Minigruppe in Brixen übernimmt der Jugenddienst für ein Jahr sogar die Koordination, das heißt er überblickt Aufgaben, Erledigungen und Anstehendes und leitet die Ehrenamtlichen in der Minipastoral dabei. Der Mittelschul-Ausflug in Vahrn ging in den Klettergarten und zudem fand im Jugendraum Vahrn noch ein Poetry-Slam-Workshop mit Alex Giovanelli, zwar digital, aber dennoch sehr erfolgreich, statt. So war es auch mit der traditionellen „Nacht der 1000 Lichter“. Diese fand heuer nicht in St. Cyrill statt, sondern auf Youtube – wie immer mit Einbindung von drei verschiedenen Pfarreien.

Schließlich gab es auch noch einiges im November. Mit den Minis Brixen wurde eine Schatzsuche für die Ministrantinnen und Ministranten geplant, für die SKJ Lüsen gab es einen Online-Back-Nachmittag. Zudem wurde die eigene Fortbildungsreihe „Neu in der KJS“ zu Ende geführt. Die Reihe an Soundandachten in Milland, die bereits im letzten Jahr gefeiert wurden, gehen auch heuer jeden letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr über die Bühne.

Auch die zweite Jahreshälfte war also reich an Tätigkeiten. Zwischen dem vielen Tun gab es noch eine Unmenge an Gesprächen, Hilfestellungen, Informationen, Ideenschmieden und Austauschtreffen mit Ehrenamtlichen vor Ort oder Arbeitsgruppen auf Landesebene, in Netzwerken und Steuerungsgruppen. Im Dezember wurde zum Beispiel zusammen mit der Cusanus-Akademie im Podcast-Format die Gesprächsreihe „junggedacht“ gestartet und unter dem Titel „what the faith!?“ wird im Rahmen der Gruppe #kirchemalanders #weihnachtenmalanders gefeiert. Und jeden Adventssonntag feiert der Jugenddienst gemeinsam mit der Jungschar Milland eine Psalmmeditation.

So bunt und vielschichtig wie dieses besondere Jahr soll auch das nächste werden. Darauf hoffen alle Beteiligten am Jugenddienst Brixen stark. Und sollte Corona oder wer sonst auch immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen wollen, so hat sich heuer gezeigt, ist der Jugenddienst Brixen dafür bestens gewappnet.
 
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