CyrillChill: ​Ein Nehmen und Geben

Am 2. Juni 2017 wurden zum ersten Mal Bänke, Tische, ein Kühlschrank und viel mehr hinter die Kirche St. Cyrill geschleppt. Die Vorbereitungen für das Jugendfestival “CyrillChill” des Jugenddienst Brixen liefen auf Hochtouren. Die Idee dahinter war eine simple: Junge Musikerinnen und Musiker, einzeln oder als Gruppen treten auf diesem idyllischen Plätzchen auf und begeistern das Publikum. Dazu gibt es für das Festivalfeeling Getränke und etwas zum Essen. Der rote Faden durch den Nachmittag sind Inputs, welche eine Verbindung zwischen Leben und Glauben herzustellen versuchen. So gab es Feiermomente, kurze Besinnungen und die Ruheoase in der Kirche.

Auch 2018 fand die zweite Auflage statt und dabei gab es mehr Musikeinlagen und auch mehr Mitfeiernde. 2019 wurde das Event aufgrund von Covid-19 online abgehalten. Dabei genossen den Klickzahlen zufolge rund 1.500 Personen die verschiedenen Darbietungen. Die Reichweite stimmte froh, jedoch war klar, dass eine online Variante nicht dem Kern von “CyrillChill” entspricht. 

So wurde die heurige Ausgabe wieder vor Ort angedacht und auch abgehalten. Aufgrund der Rahmenbedingungen wurde die Bewerbung sehr zurückgeschraubt, damit kein großer Ansturm in und um der kleinen Kirche für negative Nachwehen sorgen würde. Das Festival selber wurde auf eine jugendgerechte Feier abgemagert, aber dafür mit Inhalt ordentlich aufgeladen. Im Kühlen der Kirche bot die Band “Die Oberhuber Family” aus Albeins nämlich ein Konzert der gefühlsstarken Extraklasse. Die Arbeitsgruppe von Jugendlichen aus verschiedenen Pfarreien - Albeins, Lüsen, Milland, Natz - geleitet vom Jugenddienst Brixen bereitete nicht nur verschiedene Stationen auf dem Besinnungsweg nach St. Cyrill vor, sondern verband die verschiedenen Lieder der Band auch mit Gedanken und Aufgaben. So wurde in der Kirche diskutiert, gemalt, die Stille genossen und wirklich viel geklatscht.

Da die Mitfeiernden dieser vierten Ausgabe leicht zu zählen waren, wurden nach dem Angebot in der Kirche noch hinter dem Gotteshaus Zugaben gespielt, während Fruchtspieße verzehrt und Samenbomben geknetet wurden. “CyrillChill” war damit wieder ein Event für Groß und Klein. Heuer wirklich im kleinen Rahmen, aber dennoch immer mit großen Spuren.
 
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